Nach eingeführter Tabaksteuer
Kunden wenden sich von CBD-Blüten ab
Seit Anfang des Jahres fallen CBD-Blüten unter das Tabakgesetz und werden dementsprechend besteuert. Einbrüche bei den Verkaufszahlen waren die Folge. Sascha Theis, der Inhaber aller CBD24-Automatenshops, möchte sein Geschäft nicht kampflos aufgeben und geht gerichtlich gegen diese Entscheidung vor.
Zwei Gramm Black Jack, mit einem sehr hohen CBD-Gehalt von fast 20 Prozent, kosten inklusive Tabak- und Mehrwertsteuer 25 Euro Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Seit 2016 können Cannabis-Blüten mit einem CBD-Gehalt zwischen zwei und 20 Prozent sowie einem Rest-THC-Gehalt von maximal 0,2 Prozent legal erworben werden. CBD gilt als nicht-psychoaktives Cannabinoid, das heißt, es löst keine Wirkung auf das zentrale Nervensystem aus und die Wahrnehmung wird nicht verändert. Die Wirkung kann als beruhigend und nicht berauschend beschrieben werden. Die Geschäfte mit den Blüten schienen zu boomen und die Hanfläden schossen gefühlt wie Pilze aus dem Boden. Das Unternehmen „CBD24“ betreibt alleine 18 Automaten in ganz Luxemburg.