Bericht
Kriegt Luxemburg sein Large Scale Testing auf die Kette?
Damit Corona-Massentests überhaupt einen Sinn haben, müssen sie ein Glied in einer ganzen Kette von Maßnahmen sein. Einem aktuellen Bericht von Reporter.lu zufolge gibt es aber gleich an mehreren Stellen Probleme, die Zweifel aufkommen lassen, dass das Large Scale Testing optimal ablaufen kann.
Die Masse macht’s: Um einen guten Überblick über den Stand der Pandemie zu bekommen, will Luxemburg im September mehr als 50.000 Tests pro Woche machen (Symbolfoto) Foto: AFP
„Das großflächige Testen greift jetzt ganz sicher“ – so zitiert das luxemburgische Online-Magazin Reporter.lu am Dienstag Professor Paul Wilmes von der Corona-Taskforce „Research Luxembourg“. Die Argumentation: Obgleich die Massentests etwas verzögert einsetzten, ließen sie wichtige Rückschlüsse über den genauen Verlauf der „Zweiten Welle“ zu, die derzeit offenbar nicht nur das Großherzogtum erfasst habe: Eine zu Luxemburg analoge Entwicklung der Infektionen deute sich auch in den Nachbarländern an, wird Wilmes weiter zitiert. Das sehe man „auch an den Zahlen der positiv getesteten Grenzgänger“.