„Trabajo digno“ in Bolivien

Kooperation aus dem Home-Office

In Corona-Zeiten ist die Solidarität ein Gebot der Stunde, auch wenn das Benehmen so mancher europäischer Staaten daran zweifeln lässt, dass dies von allen verstanden wird. Kultur und Kooperation sind in Krisenzeiten oft die ersten Opfer. In Bolivien lässt die „ONG“ des OGBL allerdings auch trotz strengem Ausgehverbot nicht locker und hilft in schwierigem Umfeld weiter.

Martine Greischer im Home-Office in Cochabamba

Martine Greischer im Home-Office in Cochabamba

Martine Greischer, die Verantwortliche des Projektes „Trabajo digno“ (würdevolle Arbeit) vor Ort, sprich in der Zwei-Millionen-Stadt Cochabamba, hat ihr halbes Dutzend Mitarbeiter nach Hause geschickt; Carla, Karina, Jair, Rodrigo, Aldrin und Silvia arbeiten ebenso wie die Projektleiterin in ihren Wohnungen, wobei die Luxemburgerin, die vor Ort mit ihrem Freund und dem fünfjährigen Kind zusammenlebt, nicht nur die Aufgabe hat, die Kooperationsarbeit am Laufen zu halten, sondern auch dem Kleinen die Zusammenhänge vermitteln muss, was in dem Alter nicht so einfach ist.

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