Gewerkschaft

Kinderbetreuung in öffentlicher Hand: FGFC fordert national einheitliche Standards und Finanzierung

Seit zwei Jahren ist Kinderbetreuung in Luxemburg kostenlos. Eine positive Entwicklung? So einfach ist das nicht, kritisiert die Gewerkschaft des Gemeindepersonals. Das System sei profitorientiert, untergrabe die Chancengleichheit – und gehöre reformiert.

Die Kinderbetreuung in „Maisons relais“ wie hier in Esch/Alzette ist seit 2002 kostenlos

Die Kinderbetreuung in „Maisons relais“ wie hier in Esch/Alzette ist seit 2002 kostenlos Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Als das Parlament im Juli 2022 das Gesetz für eine kostenlose Betreuung schulpflichtiger Kinder in den „Maisons relais“ stimmte, glaubten viele, Zeuge einer außergewöhnlichen sozialpolitischen Maßnahme geworden zu sein. Ein Meilenstein der Familienpolitik. Doch dieser Meilenstein hat in den vergangenen Jahren Schattenseiten offenbart – zumindest wenn es nach der Gewerkschaft des Gemeindepersonals (FGFC) geht. Die kritisiert in ihrer jüngsten Pressemitteilung das aktuelle System mit seinen vielen privaten Anbietern scharf und fordert: „Kinderbetreuung gehört unter die Kompetenz des Staates und der Kommunen.“

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