Luxemburg

Kinder- und Jugendschutz: So ist der „Service central d’assistance sociale“ derzeit aufgestellt

Der „Service central d’assistance sociale“ Luxemburgs ist unter anderem dazu da, den Schutz von Kindern und Jugendlichen im familiären Umfeld zu gewährleisten. Wie viele Angestellte sich derzeit dieser Aufgabe widmen und wie sie arbeiten, ging kürzlich aus der Antwort auf eine parlamentarische Frage hervor. Ein Überblick über die Einsatzarten und die Arbeitsweise der Mitarbeiter.

Luxemburgs „Service central d’assistance sociale“ (SCAS) kümmert sich unter anderem um den Schutz von Minderjährigen

Luxemburgs „Service central d’assistance sociale“ (SCAS) kümmert sich unter anderem um den Schutz von Minderjährigen Symbolfoto: Freepik

In so gut wie jeder Familie gibt es mal Streit – doch es gibt einen Unterschied zwischen Streitigkeiten, die hin und wieder auftreten und auch wieder beigelegt werden können, und handfesten Problemen in einer Familie. Neben anderen Anlaufstellen ist in Luxemburg vor allem für letzteres der „Service central d’assistance sociale“ (SCAS) zuständig. Die Mitarbeiter des Sozialhilfediensts kümmern sich in ihrem Arbeitsalltag um Probleme im Familienumfeld – deren Fokus liegt dabei oft auf dem Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen. Dabei müssen sie immer wieder Fälle priorisieren und einschätzen, welche ihrer Dossiers gerade am wichtigsten sind. So erklärt es Luxemburgs Justizministerin Sam Tanson („déi Gréng“) in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Piraten-Abgeordneten Sven Clement von Ende Dezember.

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