Bilanz als Sportminister
Kersch wurde seinem Ruf als „Macher“ gerecht, unumstritten war er allerdings nicht
Am Mittwoch wird Georges Engel als Nachfolger von Dan Kersch als Sportminister vereidigt. Kersch hat das Ministerium auf Fetschenhof drei Jahre lang geführt und einige langjährige Dossiers angepackt. Unumstritten waren seine Handlungen aber nicht immer.
Sportminister Dan Kersch beim „Wibbel an Dribbel“ 2019 Archivbild: Editpress/François Aussems
Dan Kersch ist ein Mann der Tat, das hat der LSAP-Politiker in seinen drei Jahren als Sportminister unter Beweis gestellt und vor allem für den organisierten Sport einiges bewegt – obwohl seine Amtszeit von der Pandemie geprägt war. Die Corona-Maßnahmen und vor allem das komplette Erliegen des Sports zu Beginn der Corona-Krise waren manchmal schwer nachvollziehbar, dafür hat Kersch mit den Hilfen und dem „Plan de relance“ für schnelle Hilfe gesorgt. Die Pandemie wird auch Kerschs Nachfolger, seinen Parteikollegen Georges Engel, noch beschäftigen. Einige große Dossiers, über die teilweise seit Jahren diskutiert wurde, hat Kersch auf den Weg gebracht.