LCGB-Kongress

Kein Zurück mehr: Ein wiedergewählter Patrick Dury macht Stimmung für Gewerkschaftsfront

Beim 61. Nationalkongress des LCGB schwört der wiedergewählte Präsident Patrick Dury die Delegierten auf eine gemeinsame Gewerkschaftsfront mit dem OGBL ein und feuert rhetorische Salven in Richtung Premier Frieden und Arbeitsminister Mischo. Letzterer muss sie persönlich auf der Bühne ertragen.

Wird ohne Gegenkandidat und Gegenstimme wiedergewählt: der neue alte LCGB-Präsident Patrick Dury

Wird ohne Gegenkandidat und Gegenstimme wiedergewählt: der neue alte LCGB-Präsident Patrick Dury Foto: Editpress/Julien Garroy

„Wir haben es mit einer Allianz von Regierung und Patronat zu tun, wie wir sie in diesem Land noch nicht gesehen haben“, ruft Patrick Dury in den voll besetzten Konferenzsaal im Parc Hotel Alvisse. Zwei Stunden zuvor, am Samstagvormittag, haben die 236 Delegierten des 61. Nationalkongresses des LCGB ihn als Gewerkschaftspräsident bestätigt. Eine Wahl ohne Gegenkandidaten. Nun macht Dury Stimmung: Es sei eine „absolute Notwendigkeit, quasi schon eine Verpflichtung“ mit den Kollegen vom OGBL gemeinsam für die Rechte der Arbeitnehmer einzutreten. Eine Verpflichtung nicht nur gegenüber den Errungenschaften vergangener Generationen von Gewerkschaftern, sondern auch gegenüber zukünftigen Generationen. Dury wird lauter, hebt den Finger: „Jeder hier im Land weiß, der LCGB ist bereit mit den Kollegen vom OGBL in unserer gemeinsamen Gewerkschaftsfront bis zum Äußersten zu gehen.“ Applaus und Jubel. Die Lautsprecher ächzen. „Mit uns gibt es kein Zurück!“ Der Generalstreik, er steht noch immer im Raum.

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