„Zum Imperium des Guten werden“

„Journée de l‘économie“ diskutiert Europas Zukunft

„Kann Europa gerettet werden?“, war die Kernfrage, die diese Woche auf der 19. „Journée de l’économie“ in der Handelskammer behandelt wurde. Zu den Rednern zählten unter anderem Luxemburgs Premierminister Luc Frieden und der ehemalige Premierminister Belgiens Guy Verhofstadt. Wirklich zufriedenstellend waren die Schlussfolgerungen nicht.

François Mousel, Luc Frieden, Guy Verhofstadt und Jeromin Zettelmeyer bei Podiumsdiskussion zu Wirtschaft und Politik in Luxemburg

François Mousel (Moderator und Managing Partner von PwC Luxembourg), Luc Frieden, Guy Verhofstadt und Jeromin Zettelmeyer Foto: Editpress/Julien Garroy

Das Thema, das auf der Konferenz am Mittwoch behandelt wurde, konnte aktueller kaum sein. Festgelegt worden war es jedoch schon Wochen im Voraus. Den Grund erläutert Carlo Thelen, Direktor der Handelskammer: „Das, was jetzt passiert, ist keine plötzliche Krise.“ Europa stehe bereits seit Jahren unter Druck.

„Seit der Finanzkrise von 2008 sind wir stetig langsamer gewachsen als die USA. Der Abstand ist konstant größer geworden.“ Nun aber sei man an einem Punkt angekommen, wo die Mitgliedstaaten das nicht mehr ignorieren könnten.

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