ALJP
Journalistenverband verurteilt Morddrohungen gegen Pressemitarbeiter
Der Journalistenverband ALJP hat in einer Stellungnahme die jüngsten Drohungen gegen Pressevertreter verurteilt. Ein RTL-Mitarbeiter wurde in einer Telegram-Gruppe bedroht, eine Tageblatt-Fotografin wurde am Montag bei einer Corona-Demo belästigt.
Foto: Editpress/Alain Rischard
Zur Arbeit des Journalisten gehört die Berichterstattung über demokratiefeindliches Treiben. „Die Folge sind häufig Bedrohungen, Beschimpfungen, Hetze, mitunter körperliche Gewalt gegen die Berichterstatter“, schreibt der Luxemburger Journalistenverband in einer Pressemitteilung. Jede Bedrohung solle der ALJP gemeldet werden. Weiterhin heißt es in der Pressemitteilung, dass „dieses zunehmend folgenschwere Vorgehen gegen die Presse, die damit mundtot gemacht werden soll, mit allen möglichen politischen sowie auch rechtlichen Mitteln zu bekämpfen“ sei. Die ALJP betont, dass die Drohungen vor allem von Impfgegnern und Coronaleugnern ausgingen.