K.-o.-Tropfen

Journalisten decken internationale Vergewaltiger-Chats auf – Wie ist die Lage in Luxemburg?

Journalisten in Deutschland haben geheime Foren entdeckt, in denen Täter Anleitungen zum Einsatz von K.-o.-Tropfen teilen. Luxemburg zählt mehr als 800 gemeldete Vergewaltigungen in den vergangenen fünf Jahren – in wie vielen Fällen waren dabei Betäubungsmittel im Spiel? Innenminister Léon Gloden gibt Details.

Ein großes Problem: Viele Betäubungsmittel sind nur für wenige Stunden im Blut oder Urin der Opfer nachweisbar

Ein großes Problem: Viele Betäubungsmittel sind nur für wenige Stunden im Blut oder Urin der Opfer nachweisbar Symbolfoto: Editpress-Archiv/Alain Rischard

Die Enthüllungen der deutschen Journalistengruppe STRG_F werfen ein düsteres Licht auf die Abgründe der digitalen Welt. Die Journalisten haben erschreckende Einblicke in geheime Telegram-Foren gewonnen: Dort tauschen sich Nutzer gezielt darüber aus, wie Frauen mit chemischen Substanzen betäubt und anschließend vergewaltigt werden können. Neben detaillierten Anleitungen zum Einsatz von Betäubungsmitteln wie Medetomidin oder Scopolamin kursieren dort auch Fotos, Videos und Angebote von Usern, die ihre eigenen Frauen für solche Taten zur Verfügung stellen.

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