Politische Kultur

Jeder für sich: Der Kompromiss, einst politische Grundtugend, leidet – auch in Luxemburg

Ampelstreit in Deutschland, Parteienzwist im französischen Parlament, verhärtete Fronten zwischen Regierung und Gewerkschaften in Luxemburg. Gerade scheint es so, als habe die Politik die Kunst des Kompromisses verlernt – mit drastischen Folgen für Gesellschaft und Demokratie.

Jeder für sich: Der Kompromiss, einst politische Grundtugend, leidet – auch in Luxemburg

Foto: Tageblatt-Grafik

Er hat keinen leichten Stand nach diesem wilden Jahr 2024. Schwer angeschlagen ist er, bei einigen in Verruf geraten. Manche sagen sogar, er sei am Ende, seine Zeit vorbei. Dabei war er früher ein Garant für Stabilität, für gesellschaftlichen Frieden. Mancherorts ist er das noch immer. Noch hat er Freunde und Fürsprecher. Aber wie man die Lage auch anschaut: 2025 wird ein hartes, vielleicht sogar entscheidendes Jahr für ihn, den politischen Kompromiss.

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