Monarchie

Jeannot Waringo wurde bei seinen Recherchen vom Hof blockiert

Der sogenannte Waringo-Bericht bestätigt, was viele schon vermutet haben. Der Umgang des Hofs mit seinem Personal ist chaotisch und von Willkür geprägt, die Großherzogin überschreitet ihre konstitutionellen Kompetenzen und unter den Mitarbeitern herrscht ein Klima der Angst. Dem Berichterstatter wurden bei seiner Arbeit zudem Steine in den Weg gelegt.

Aussage aus dem Waringo-Bericht: „In der Entscheidungskette und vor allem in der Personalpolitik des Palasts dürfte die Rolle der Großherzogin, die eine rein repräsentative Funktion erfüllt, überhaupt nicht zur Debatte stehen“

Aussage aus dem Waringo-Bericht: „In der Entscheidungskette und vor allem in der Personalpolitik des Palasts dürfte die Rolle der Großherzogin, die eine rein repräsentative Funktion erfüllt, überhaupt nicht zur Debatte stehen“ Foto: Editpress/Julien Garroy

„In der Entscheidungskette und vor allem in der Personalpolitik des Palasts dürfte die Rolle der Großherzogin, die eine rein repräsentative Funktion erfüllt, überhaupt nicht zur Debatte stehen.“ Dieser Satz ist wohl die zentrale Aussage des mit Spannung erwarteten Waringo-Berichts. Der informelle Sonderberichterstatter war 2019 von Premierminister Xavier Bettel (DP) mit einer Überprüfung des Finanz- und Personalwesens des großherzoglichen Hofs betraut worden. Seit dem heutigen Freitag ist der Bericht für alle Bürger auf der Seite der Regierung frei einzusehen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

1. Mai

Pfeifkonzert ohne Thüringer: OGBL bereitet Premier Frieden heißen Empfang

1.-Mai-Feier des lcgb in remich

„D’Unioun OGBL an LCGB ass komm, fir ze bleiwen“

;