Luxemburg

„Interpretation macht fassungslos“: OGBL kritisiert Schlussfolgerungen zu Studie über Europaschulen

Die Gewerkschaft OGBL hat die Schlussfolgerungen von Bildungsminister Claude Meisch kritisiert, die er nach einer Studie seines Ministeriums zu Luxemburgs öffentlichen Europaschulen gezogen hat. In einem Schreiben erklärt die Gewerkschaft, die Bildungsungleichheit sei durch die Schulen nicht weniger worden.

Mit der Zunahme der Europaschulen habe eine „Zersplitterung der Bildungslandschaft“ stattgefunden

Mit der Zunahme der Europaschulen habe eine „Zersplitterung der Bildungslandschaft“ stattgefunden Symbolfoto: Marijan Murat/dpa

„Die Lüge über die öffentlichen europäischen Schulen“: Das ist die Überschrift, die der Gewerkschaftsbund OGBL für seine Pressemitteilung ausgewählt hat. Hinter dem recht steilen Einstieg in das Schreiben verbirgt sich folgendes Thema: Das Bildungsministerium hat Anfang Juli die vorläufigen Ergebnisse einer Studie über öffentliche europäische Schulen vorgestellt. Vorgenommen wurde sie von Forschern der Uni Luxemburg und der Koordinationsstelle für pädagogische und technologische Forschung und Innovation (Script). „Wenig überraschend und wie zu erwarten war, sind die Ergebnisse natürlich positiv“, heißt es gleich zu Beginn der OGBL-Pressemitteilung. Die Gewerkschaft ist jedoch nicht ganz einverstanden damit – und geht in dem weiteren Schreiben auf die Gründe dazu ein.

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