Sanitäre Maßnahmen

Infektionen an Luxemburger Schulen erreichen bedenkliches Niveau

Aus einem am Dienstag verfassten Brief der Direktion des Bildungsministeriums geht hervor, dass die Infektionszahlen an den Schulen ein bedenkliches Niveau erreicht haben. Umso wichtiger ist es nun, die aktuell geltenden Maßnahmen zu kennen und richtig anzuwenden.

Noch setzt das Bildungsministerium ausdrücklich auf Präsenzunterricht. Doch die Infektionszahlen an den Schulen werden als beunruhigend eingestuft.

Noch setzt das Bildungsministerium ausdrücklich auf Präsenzunterricht. Doch die Infektionszahlen an den Schulen werden als beunruhigend eingestuft. Foto: dpa/Angelika Warmuth

Die Infektionszahlen an den Bildungseinrichtungen erreichen ein „nombre inquiétant“, also ein bedenkliches Niveau, heißt es in einem Brief aus der Direktion des Bildungsministeriums, der am Dienstag an eine Regionaldirektion verschickt wurde. In diesem Brief, der dem Tageblatt vorliegt, wird darüber informiert, dass die ab diesem Samstag geplante siebentägige Reise von Grundschülern in ein französisches Skigebiet abgesagt werden muss: „Un déplacement à l’étranger est actuellement contre-indiqué“, heißt es. Wobei dies bislang ausdrücklich unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist. Dazu gehört unter anderem die Einhaltung der Gesetzgebung des jeweiligen Landes. Ausflüge mit Übernachtungen in Luxemburg finden beispielsweise für Schüler ab 12 Jahren und 2 Monaten unter dem „2G+“-Covid-Check-System statt. Die Schüler müssen demnach entweder geimpft oder genesen und zusätzlich ein negatives Testresultat vorweisen.

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