Krieg im Iran

„Ich habe 90 Millionen Angehörige im Iran“ – Der Künstler Alborz Teymoorzadeh zum Angriff auf sein Heimatland

Israel und die USA griffen am vergangenen Samstag den Iran an. Was geht Menschen aus dem Iran durch den Kopf, die nicht vor Ort sind? Einer von ihnen ist der Künstler Alborz Teymoorzadeh: 2024 wies die Luxemburger Regierung ihn aus, jetzt hofft er auf eine Zukunft in Belgien – während sein Geburtsland unter Beschuss steht.

Alborz Teymoorzadeh im Interview mit dem Tageblatt über die aktuelle Lage und Hoffnungen im Iran

Der Künstler Alborz Teymoorzadeh spricht mit dem Tageblatt über die Situation im Iran und worauf er jetzt hofft Foto: Editpress/Julien Garroy

„Ich habe 90 Millionen Angehörige im Iran, darunter auch Blutsverwandte“, sagt der iranische Künstler Alborz Teymoorzadeh dem Tageblatt. Damit beantwortet er die Frage, ob er aktuell um Familie und Bekannte im Iran bange. Seine Familie litt in den 1970er-Jahren unter der Islamischen Revolution und dem Regime unter Ayatollah Chomeini. Jetzt solidarisiert sich Teymoorzadeh mit dem ganzen Volk – und fühlt sich machtlos.

Erinnerungen unter Beschuss

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