Protestkultur

Hundert Prozent Zivilgesellschaft: Am Parlament demonstrieren Bürger ihren Unmut

Mehrere Nichtregierungsorganisationen äußerten am Krautmarkt ihre Forderungen an die Politik – genau dort, wo zwei Tage vorher Bürger gegen die Zustände im Bahnhofsviertel demonstrierten.

Die Zivilgesellschaft äußert vor der Chamber ihre Forderungen zu den bevorstehenden Parlamentswahlen

Die Zivilgesellschaft äußert vor der Chamber ihre Forderungen zu den bevorstehenden Parlamentswahlen Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Der Ort könnte nicht geeigneter sein: Vertreter verschiedener Organisationen der Zivilgesellschaft, also Nichtregierungsorganisationen (NGO), haben sich gestern Vormittag vor der Abgeordnetenkammer eingefunden, um sogenannte Wahlprüfsteine zu benennen und sie symbolisch in eine Art Wahlurne zu werfen. Geeignet ist die Location vor allem deshalb, weil am 8. Oktober schließlich die Abgeordnetenkammer neu gewählt wird und das Parlament als Ort der Legislative eine staatliche Institution ist. Diejenigen, die sich am Krautmarkt versammelten und die höchst diverse luxemburgische Zivilgesellschaft repräsentieren, wissen durchaus, dass es mit der Abgabe eines ausgefüllten Stimmzettels bei einer Wahl in Sachen politischer Partizipation nicht getan ist.

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