Mieten

Henri Kox sieht sozialen Wohnungsbau dank neuem Fonds auf solidem Fundament

Das Wohnen und die hohen Mieten in Luxemburg sind ein Themenkomplex, für den es nicht erst das Coronavirus brauchte, um ihn mit problematischer Spannung zu füllen. Jetzt hat Wohnungsbauminister Henri Kox („déi gréng“) umrissen, wie sein Haus mit der Krise umgeht – und wie der Gestaltungswille aussieht, in Luxemburg auch denen eine Bleibe zu bieten, die dem überhitzten Wohnungsmarkt nicht als Brennstoff dienen wollen. 

Henri Kox (Archivbild)

Henri Kox (Archivbild) Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Wohnen muss jeder – und viele auch zur Miete, auch in Luxemburg. Von daher ist es wenig überraschend, dass die zentrale Anlaufstelle für Wohngeld („Guichet unique des aides au logement“) seit Beginn der Corona-Krise vermehrte Anrufe verzeichnet – nämlich insgesamt bis zu 700 pro Tag. Das hat Henri Kox als Minister für Wohnungsbau am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz verraten. Vor der Krise sei die Zahl durchschnittlich nicht einmal halb so hoch gewesen. 

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