Budget 2025

Handelskammer sorgt sich um sinkende Produktivität

Der Status quo ist nicht mehr tragbar. Auch die Handelskammer setzt sich in ihrem Gutachten zum Budget 2025 für eine Reform des Rentensystems ein. 

Blicken zwiegespalten in die Zukunft Luxemburgs (v.l.): Christel Chatelain, Carlo Thelen und Anthony Villeneuve

Blicken zwiegespalten in die Zukunft Luxemburgs (v.l.): Christel Chatelain, Carlo Thelen und Anthony Villeneuve Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die luxemburgische Handwerkskammer hat ihrem Gutachten zum Haushaltsentwurf für 2025 einen zweigeteilten Titel gegeben: „Un présent stabilisé, un avenir à sécuriser“. Die Gegenwart ist stabilisiert, die Zukunft noch zu sichern. Soll heißen: Man ist bei der „Chambre de commerce“ grundsätzlich zufrieden mit dem Kurs, den die Regierung Frieden mit ihrem Finanzminister Gilles Roth (CSV) haushaltspolitisch eingeschlagen hat – hat aber noch ein paar Anmerkungen, damit es in Zukunft aus wirtschaftlicher Sicht besser laufen kann. Was die Handwerkskammer unter „stabilisiert“ einordnet: Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben ist dabei, sich zu schließen; die Entwicklung der Staatsschuld ist eingedämmt und soll bis 2028 auf 26 Prozent des BIP sinken; das AAA-Rating ist gesichert. „Das begrüßen wir natürlich“, sagt Carlo Thelen, Generaldirektor der Handelskammer, am Dienstag. Weitere Gründe zur Freude: Das Defizit des Zentralstaats dürfte ab 2027 unter die symbolische Grenze von einer Milliarde Euro fallen, so die Projektionen des Finanzministeriums.

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