Währungsunion

Gramegna wird nicht Chef der Euro-Gruppe

Finanzminister Pierre Gramegna wird nicht Vorsitzender der Euro-Gruppe. Das melden verschiedene Quellen am Donnerstagabend. Demnach ist der DP-Politiker in der ersten Abstimmungsrunde ausgeschieden. Nach der zweiten Runde hat sich der irische Finanzminister Paschal Donohoe den Posten gesichert.

Gramegna hatte sich bereits 2017 um den Posten beworben

Gramegna hatte sich bereits 2017 um den Posten beworben Foto: Editpress/Alain Rischard

Die Euro-Gruppe hat heute Paschal Donohoe, Minister für Finanzen und öffentliche Ausgaben & Reform Irlands, zu ihrem Präsidenten gewählt. Das meldet der Europäische Rat. Er wird den Posten am 13. Juli übernehmen, die Präsidentschaft dauert zweieinhalb Jahre. Der ehemalige Luxemburger Premierminister Jean-Claude Juncker war von 2005 bis 2013 Präsident des Gremiums.

Die Wahl Donohoes kommt überraschend, da die Spanierin Nadia Calviño als Favoritin ins Rennen ging. Pierre Gramegna galt indes von Anfang an als Außenseiter. Der luxemburgische Finanzminister schied in der ersten Abstimmungsrunde aus. Das ist der zweite Fehlschlag: Gramegna hatte sich bereits 2017 erfolglos um den Posten beworben.

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