„Es brodelt im Land“

Gewerkschaft FGFC warnt vor gesellschaftlicher Spaltung durch Rentenreform

Luc Friedens Ankündigungen aus seiner Rede zur Lage der Nation sowie eine Pressekonferenz von Sozialministerin Martine Deprez ließen bei den Luxemburgern die Alarmglocken läuten. Die FGFC rät zur Deeskalation der Lage und zu einem konstruktiven Dialog auf Augenhöhe.

Claude Reuter, Präsident der Gewerkschaft des Gemeindepersonals FGFC

Claude Reuter, Präsident der Gewerkschaft des Gemeindepersonals FGFC Foto: Editpress/Alain Rischard

„Es brodelt im Land. Was als politische Reformidee begann, hat sich längst zu einem gesellschaftlichen Brennpunkt entwickelt.“ Mit diesen Worten beginnt die Gewerkschaft des Gemeindepersonals FGFC ihre Pressemitteilung über die von Premierminister Lux Frieden angekündigte Rentenreform. Wie schon so viele Kritiker es getan haben, bemängelt die „Fédération générale de la fonction communale“ die Art und Weise, wie die Pensionsdebatte geführt wurde. Kommunikation per Pressekonferenz könnten keinen sozialen Konsens ersetzen. Denn: „Wer tiefgreifende Veränderungen anstoßen will, muss diejenigen einbeziehen, die sie am meisten betreffen“, heißt es weiter in dem Schreiben.

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