Parlament
Gesundheitstisch am 14. Februar
Lange beschäftigten die Abgeordneten sich am Dienstag mit der Entwicklung des ländlichen Raums, dies aufgrund einer Interpellation von Léon Gloden (CSV). Auf dem Programm stand u.a. auch die Schaffung eines „Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher“, der das aktuelle „Ombuds-Comité fir d’Rechter vum Kand“ ersetzen wird.
Jährliche Berichte des von René Schlechter geführten „Ombudskomitee fir d’Rechter vum Kand“ werden demnächst durch die Arbeit des „Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher“ ersetzt Foto: Editpress/Julien Garroy
Eingangs hatten die Parlamentarier die Möglichkeit, Fragen an die Regierung zu formulieren. So wollte André Bauler (DP) Informationen zu den Notdiensten in den Krankenhäusern, besonders zu jenen im Norden, und der aktuellen Bettenkapazität. Die noch sehr frische Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) konnte nur mit Zahlenmaterial aus dem Jahr 2017 dienen, was sie bedauerte und ändern will. Quasi in Echtzeit soll die „documentation hospitalière“, wenn sie läuft, die Belegung der Spitäler zeigen. Die Ministerin räumte ein, dass es bei den Notdiensten zu längeren Wartezeiten kommt, hier herrsche Handlungsbedarf. Das Thema wird beim anstehenden und seit Längerem angekündigten Gesundheitstisch behandelt werden, der am 14. Februar stattfinden wird. Bei dieser Gelegenheit wird ebenfalls über den Zugang zur medizinischen Versorgung im ländlichen Raum geredet werden.