Privatisierung im Bildungswesen

Gesetzestexte zu Direktoren-Posten waren nur Spitze des Eisbergs

Die Lehrergewerkschaften SEW/OGBL und Apess haben die Nase voll von Bildungsminister Claude Meischs Privatisierungsplänen. Sie nennen sein Vorhaben eine Salamitaktik. Die beiden Gesetzesprojekte zu den Direktionsposten in Lyzeen seien nur die Spitze des Eisbergs. 

Gilles Everling, Jules Barthel und Vera Dockendorf werfen Minister Claude Meisch eine schleichende Privatisierung der Bildung in Luxemburg vor

Gilles Everling, Jules Barthel und Vera Dockendorf werfen Minister Claude Meisch eine schleichende Privatisierung der Bildung in Luxemburg vor Foto: Editpress/Eric Rings

Die Projektion eines roten Puzzles schmückt die Leinwand hinter dem Rednertisch der drei Gewerkschafter von SEW/OGBL (Syndikat Erziehung und Wissenschaft) und Apess („Association des professeurs de l’enseignement secondaire et supérieur“). Das Puzzle besteht aus einzelnen Teilen, die jeweils Elemente der Privatisierung im Bildungswesen symbolisch darstellen sollen. Mittendrin steht ein Zitat: „Die Privatisierung der Bildung ist ein schleichender Prozess. Die verschiedenen Puzzleteile werden gerade zusammengefügt. Wir sagen Stopp!“

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