Luxemburg
Gegen die Fluten: Eine App und mobile Elemente für den Hochwasserschutz
Das Wetter ist nicht kontrollierbar – allerdings kann man sich auf extreme Wetterlagen oder gar Naturkatastrophen vorbereiten und so im Idealfall die Schäden bei eintretendem Hochwasser reduzieren. Bei einer Pressekonferenz am Montagmorgen in Hesperingen haben das Luxemburger Umweltministerium und das Wasserwirtschaftsamt gemeinsam einen Überblick der existierenden Maßnahmen gegeben, aber auch derjenigen, die noch umgesetzt werden.
Andauernder Starkregen sorgte im Juli 2021 entlang von Bächen und Flüssen für großen Schaden – unter anderem im Norden des Landes in Vianden Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
„Fast ein Jahr ist es her, dass in Luxemburg Familien zu Schaden kamen und Betriebe ihre Existenzgrundlage verloren“, stellte Umweltministerin Joëlle Welfring („déi gréng“) am Montagmorgen bei einer Pressekonferenz fest und bezog sich dabei auf die Überflutungen, die es nach pausenlosem Starkregen am 14. und 15. Juli 2021 an mehreren Orten im Großherzogtum gab. Rund ein Jahr nach der Naturkatastrophe wurde bei der Pressekonferenz über Maßnahmen zum Hochwassermanagement informiert.