Déi Lénk

Gegen den rechten Zeitgeist – Analyse nach der Wahlschlappe

„Déi Lénk“ hatte sich bei den Kommunalwahlen mehr ausgerechnet. Trotz der Fleißarbeit in den einzelnen politischen Dossiers sank die Zahl ihrer Sitze in den Gemeinderäten. Die Ursachen sind vielschichtig. 

Auf der Suche nach Ursachen: Marc Baum, David Wagner, Myriam Cecchetti (verdeckt) und Nathalie Oberweis im Tageblatt-Gespräch

Auf der Suche nach Ursachen: Marc Baum, David Wagner, Myriam Cecchetti (verdeckt) und Nathalie Oberweis im Tageblatt-Gespräch Foto: Editpress/Tania Feller

Auf dem Weg zum Interview im Büro von „déi Lénk“ in der Hauptstadt kommt mir ein bestimmter Gedanke in den Sinn: dass Rechtsabbiegen, zumindest auf dem europäischen Kontinent, einfacher ist als Linksabbiegen. Ist es denn auch einfacher, eher rechte als linke Politik an die Wähler zu bringen? „Zumindest ist Linksabbiegen anspruchsvoller“, sagt mir später der Linken-Politiker, Ex-Abgeordnete und Escher Gemeinderat Marc Baum. „Denn Rechtsabbiegen bedeutet eher ein Weiter-so, etwa den eigenen Wohlstand zu verteidigen und andere dabei auszugrenzen.“

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