Satire

Geburt im Populisten-Zug: Wenn der fehlende Vater zur nationalen Tragödie verklärt wird

Das neue Gesetzesprojekt zur Adoption und künstlichen Befruchtung hat am Wochenende für einige Aufregung in den sozialen Medien gesorgt. Das Wort „Vater“ soll in dem vorliegenden Gesetzestext durch „anderer leiblicher Elternteil“ ersetzt werden, um auch homosexuelle Paare miteinzubeziehen und der künstlichen Befruchtung Rechnung zu tragen. Eine Steilrampe für Lokführer Fernand Kartheiser und seinen Populisten-Zug in Richtung „Krautmaart“, auf dessen Passagierliste sich neben den Stammpendlern dann doch einige Überraschungsgäste wiederfinden.

Geburt im Populisten-Zug: Wenn der fehlende Vater zur nationalen Tragödie verklärt wird

Symbolbild: Pixabay

Der mediale Entrüstungssturm in den sozialen Medien folgte sogleich: „Léif Pappen: Wiert iech!“ Die ADR will die Verbannung der Vaterfigur aus Luxemburg verhindern – so zumindest präsentiert sich die „Alternativ (?) demokratische (Anti-)Reformpartei“ auf Facebook. Dass es ganz so dramatisch nicht ist, zeigt eine Recherche mit der Suchmaschine Ihrer Wahl. Dass diese im 18. Jahrhundert noch nicht einwandfrei funktioniert, sei der ADR an dieser Stelle verziehen.

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