Affäre Weidig

„Ganz schlimm“: Mehrheit und Opposition kritisieren Entscheidung der ADR

Die Entscheidung der ADR, gegen ihren Abgeordneten Tom Weidig lediglich eine Verwarnung auszusprechen, ruft bei den anderen Parteien Enttäuschung und Besorgnis hervor. Die LSAP fordert den Rücktritt der ADR-Präsidentin Alexandra Schoos. 

Tom Weidig verbleibt in der ADR – sehr zum Unmut einiger anderer Parteien.

Tom Weidig verbleibt in der ADR – sehr zum Unmut einiger anderer Parteien. Foto: Editpress/Julien Garroy

Nachdem der ADR-Abgeordnete und Stater Gemeinderat Tom Weidig vergangene Woche einem Facebook-Kommentar zugestimmt hatte, in dem ein Nutzer verlangte, „mir mussen och hei kempfen an LGTBQ vernischten“, forderten die sechs anderen im Parlament vertretenen Parteien am Samstag die ADR schriftlich dazu auf, ihre Verantwortung zu übernehmen und die notwendigen Sanktionen gegen Weidig zu verhängen. Darüber, dass der ADR-Nationalvorstand es am Montagabend bei einer schriftlichen Verwarnung beließ, zeigten CSV, DP, LSAP, Grüne, Linke und Piraten sich am Dienstag gegenüber dem Tageblatt enttäuscht und besorgt.

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