Schließungen

Finanzminister Gramegna: Der Staat darf sich nicht in Strategie der Sparkasse einmischen

Die Entscheidung der „Spuerkeess“, elf Filialen zu schließen, obliegt laut Finanzminister Pierre Gramegna (DP) alleine dem Aufsichtsrat und dem Vorstand der Bank. In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage betont der Minister, es sei nicht seine Aufgabe, sich in die Strategie der staatlichen Bank einzumischen.

Finanzminister Gramegna zufolge trägt die Sparkasse die alleinige Verantwortung für ihre Strategie

Finanzminister Gramegna zufolge trägt die Sparkasse die alleinige Verantwortung für ihre Strategie Foto: Editpress/Robert Spirinelli

„Es obliegt dem Finanzminister nicht, sich in die kommerzielle Strategie oder das laufende Bankgeschäft der Sparkasse (BCEE) einzumischen“, schreibt Finanzminister Pierre Gramegna (DP) am Mittwoch in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Marc Spautz (CSV). Die BCEE sei ein „établissement public autonome“, für dessen Entscheidungen alleine der Aufsichtsrat sowie der Vorstand verantwortlich seien. Ferner würden laut Gramegna die gesetzlich festgelegten Ziele der Bank – dessen einziger Aktionär der luxemburgische Staat ist – durch die Änderungen nicht beeinträchtigt. „Im Gegenteil“, schreibt der Finanzminister: Die Sparkasse verfolge das Ziel, den Wünschen und Gewohnheiten ihrer Kunden „besser Rechnung zu tragen“. 

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