Irregulärer Markt in Europa

Fast jede zweite E-Zigarette in Luxemburg stammt vom Schwarzmarkt

Eine neue Studie des Fraunhoferinstituts hat untersucht, wie Millionen beliebter Vapes aus China nach Europa gelangen, ohne die EU-Vorschriften zu erfüllen – und warum das Großherzogtum dabei zum Einfallstor für dubiose Produkte wird.

Jede zweite E-Zigarette in Luxemburg kommt nicht aus dem legalen Handel

Jede zweite E-Zigarette in Luxemburg kommt nicht aus dem legalen Handel Foto: Editpress/Miguel Moutinho De Sousa

Zum ersten Mal hat eine Studie den irregulären Markt für E-Zigaretten in Europa in seiner Gesamtheit untersucht, vom Herkunftsland über die Lieferketten bis zu den Endverbrauchern. Das Ergebnis ist beunruhigend. Beinahe jede zweite E-Zigarette in Europa stammt vom Schwarz- oder Graumarkt, so die Forscher des Fraunhoferinstituts. Jede dritte E-Zigarette wurde illegal von Händlern importiert, erfüllt also die gesetzlichen Voraussetzungen nicht, um überhaupt auf dem europäischen Markt verkauft werden zu können. Keine Steuern, keine Kennzeichnungen oder Zulassungen, keine Kontrolle der Herkunft oder der Inhaltsstoffe.

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