„Pecherten“ mit mehr Kompetenzen

Es hakt: Erst ein halbes Dutzend Gemeinden haben ihr Polizeireglement angepasst

Seit 1. Januar 2023 ist das Gesetz zur Kompetenzerweiterung der „Agents municipaux“, im Volksmund „Pecherten“ genannt, in Kraft. Polizei und Justiz sollen dadurch entlastet, das Sicherheitsgefühl der Bürger gesteigert und der Beruf des Gemeindeagenten aufgewertet werden. Mit der Umsetzung hakt es allerdings ein wenig.  

Seit Anfang des Jahres ist das Gesetz zur Kompetenzerweiterung der sogenannten „Pecherten“ in Kraft. Die Umsetzung durch die Gemeinden verläuft jedoch schleppend.

Seit Anfang des Jahres ist das Gesetz zur Kompetenzerweiterung der sogenannten „Pecherten“ in Kraft. Die Umsetzung durch die Gemeinden verläuft jedoch schleppend. Foto: Editpress/Julien Garroy

Großer Bahnhof am Dienstag im Artikuss in Zolver. Rund 50 „Pecherten“ aus dem ganzen Land waren der Einladung aus dem Innenministerium gefolgt und wohnten der Vorstellung dreier Videos bei, die im Rahmen einer Kampagne die Bevölkerung auf die Vorteile der Kompetenzerweiterung aufmerksam machen sollen. „Gléck gehat, merci Pechert!“, lautet der dazugehörige Slogan, der ganz auf die präventive Wirkung der Präsenz der Gemeindeagenten setzt. Allein der Gedanke an eine Ordnungsstrafe über 25 Euro durch einen Pechert soll so den Hundehalter daran erinnern, Bellos Hinterlassenschaft im öffentlichen Raum zu beseitigen. Oder aber den Fahrer eines Kleinlasters, nicht auf dem Gehweg zu parken. Die Clips sind mit einer Prise Humor versehen und wurden mit den Laiendarstellern Giovanna Carone, David Galetto und Yannick Duarte gedreht, alle im echten Leben Pechert. 

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