Alternative Wohnformen

Es fehlt der politische Wille – Ein Gespräch mit den Gründern der Initiative Adhoc

Für viele wird Haus, Stellplatz für das Auto und ein bisschen Grün drumherum ein Traum bleiben. Es gibt zu wenig Bauland und wenn, dann ist es utopisch teuer. Alternative Wohnformen müssten in diesem Kontext Hochkonjunktur haben. Haben sie aber nicht. Initiativen wie Adhoc sind selbst zehn Jahre nach der ersten Versammlung, der Gründung als „Société d’impact sociétal” (SIS), viel ehrenamtlicher Vorarbeit und einem fast realisierten Projekt nicht viel weiter. Warum?

Als Präsident der Initiative Adhoc kämpft Cedric Metz seit Jahren für die Idee des kooperativen Wohnens im Land

Als Präsident der Initiative Adhoc kämpft Cedric Metz seit Jahren für die Idee des kooperativen Wohnens im Land Foto: Editpress/Alain Rischard

Die Geschichte der Non-Profit-Iniative Adhoc zeigt, warum genossenschaftliches Wohnen den exotischen Nischenstatus hat, den es hat. Sie beginnt mit Gedanken, die so oder so ähnlich viele kennen. „Nach den ersten Berührungen mit dem Wohnungsmarkt fragt man sich als junger Mensch, muss ich jetzt zum Staat gehen?“, sagt Cedric Metz (34), Gründungsmitglied und aktueller Präsident der Kooperative Adhoc.

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