Corona-Statistik
„Ergebnisse meistens am selben Tag“: Verzögerte Reports sollten extrem selten sein
Eine Ungereimtheit in den offiziellen Daten zur Corona-Pandemie in Luxemburg wurde von Gesundheitsministerin Paulette Lenert mit Verzögerungen in der Meldekette erklärt. Das Tageblatt hat bei Corona-Testlaboren nachgefragt, wie schnell sie üblicherweise arbeiten.
Can’t touch this: Eine Labor-Mitarbeiterin ist durch mehrere Barrieren vor den Viren geschützt Foto: Editpress/Alain Rischard
Am frühen Abend des 27. Juli wurden 35 neue Infektionen gemeldet – in der Verlaufsgrafik auf der Informationsseite der Regierung im Internet liegt der entsprechende Wert allerdings mittlerweile bei 48. Gesundheitsministerin Lenert konnte beim Briefing am Donnerstag zwar nicht im Detail erklären, wie es dazu gekommen ist, wollte aber auch kein größeres Problem sehen: Das sei ein „normaler Vorgang bei täglichem Reporting“, erklärte sie, weil manche Daten einen längeren Weg hätten und man zunächst einen „Cut um Mitternacht“ mache. Weil manchmal Daten erst zeitverzögert bei der „Santé“ einträfen, müsste dann später entsprechende Korrekturen eingepflegt werden.