Bodrys Wechsel in den Staatsrat 

Einsichten und Ansichten eines Politikers

Tage des Abschieds – vom Parlament, von seinen Kollegen, den Fraktionsmitarbeitern der LSAP, aber auch von den politischen Journalisten, von denen einige ihn viele Jahre beruflich begleiteten – sind es zurzeit für Alex Bodry, der am Montag vom Großherzog zum Mitglied des Staatsrates ernannt werden wird. Zu einem informellen Gespräch hatte er geladen, daraus sollte ein fast zweistündiger Einblick in biografische Elemente seines Lebens und damit auch der Luxemburger Nationalpolitik werden.  

Ein ungezwungenes Gespräch mit Journalisten, das viele Einblicke in die Geschichte der nationalen Politik bot

Ein ungezwungenes Gespräch mit Journalisten, das viele Einblicke in die Geschichte der nationalen Politik bot Foto: Alain Rischard

Es sei ihm nie schwergefallen, abzuschließen und sich neuen Herausforderungen zu stellen, so der Düdelinger, dessen Laufbahn einst steil begonnen hatte und der mit nur wenigen Rückschlägen fast immer an vorderster Front der Luxemburger Politik kämpfte; für den Fortschritt und eine linke Politik, das versteht sich schon fast von selbst, wenn man wie „Bodrys Lex“ aus dem Hause Fohrmann kommt (Jängi Fohrmann, Sozialist, Resistenzler, Gewerkschafter, Bürgermeister) war sein Großvater. Nachfolgend, thematisch geordnet, einige der Einblicke, die Bodry in gewohnt präziser, klarer und teils selbstironischer Manier gewährte und die in der Form selten genug von aktiven Politikern formuliert werden. 

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