Sozialpolitik

Eine Hilfe für alle: Regierung stellt Aktionsplan zur Armutsbekämpfung vor

Zwei Jahre musste das Land warten auf den nationalen Aktionsplan der Regierung zur Bekämpfung von Armut. Nun ist er da und umfasst 106 Maßnahmen – darunter neue finanzielle Hilfen gegen Kinder- und Altersarmut.

Ein breitgefächerter Plan (v.l.): Gesundheitsministerin Martine Deprez (CSV), Familienminister Max Hahn und Bildungsminister Claude Meisch (beide DP)

Ein breitgefächerter Plan (v.l.): Gesundheitsministerin Martine Deprez (CSV), Familienminister Max Hahn und Bildungsminister Claude Meisch (beide DP) Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Es war eines der wichtigsten Themen schon während der Koalitionsverhandlungen auf Schloss Senningen, ein dringliches Thema, über mehrere Jahre erwartet, vom Premierminister immer wieder angekündigt in großen Reden – und doch, an dem Tag, an dem die Regierung den nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung der Armut endlich der Öffentlichkeit präsentiert, ist er trotzdem nur die zweitgrößte News des Tages. Der Rücktritt von Arbeits- und Sportminister Georges Mischo (CSV) überschattet an diesem Tag das politische Geschehen. So auch die Vorstellung des Aktionsplans, jedoch eher durch eine Leerstelle. Eigentlich ist das Arbeitsministerium zentraler Teil der ministerienübergreifenden Strategie. Am Montagnachmittag fehlt Mischo, statt vier stehen nur noch drei Rednerpulte auf dem kleinen Podium im Konferenzraum des Staatsministeriums.

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