Parteikongress
Eine Friedenspartei in Kriegszeiten: „déi gréng“ debattieren über ihre Identität
Auf ihrem Kongress in Niederanven schauen die Grünen nach außen, aber auch nach innen. Es gibt viel oppositionelle Kritik an der Sozial- und Klimapolitik der Regierung – aber auch eine Debatte über die Identität der eigenen Partei.
Spricht auch über die sozialen Aspekte von Sicherheit: Parlamentsabgeordnete Sam Tanson Foto: Editpress/Hervé Montaigu
„Konstruktiver Widerstand ist das, worauf es ankommt“, sagt Stéphanie Empain. Die Präsidentin von „déi gréng“ hat gerade, zusammen mit ihrem Co-Chef François Benoy, den Kongress ihrer Partei in Niederanven eröffnet. „Wir werden nicht zuschauen, wie die Demokratie von innen zerstört wird.“ Innen und außen, das sind die beiden Pole, zwischen denen die Reden auf dem Parteitag der Grünen an diesem Samstagvormittag oszillieren. Sowohl politisch als auch parteilich.