Bommeleeër-Bis-Prozess

Eine Bewährungsstrafe und fünf Freisprüche

Im Bommeleeër-Bis-Prozess wurde der frühere Leiter der „Brigade mobile de la Gendarmerie“ (BMG) und Generaldirektor der Polizei Pierre Reuland zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe von über 5.000 Euro verurteilt. Die anderen fünf Angeklagten wurden freigesprochen.

Pierre Reuland, Maître Roland Assa und Guillaume Büchler warten vor der Urteilsverkündung in Gerichtssaal

Vor der Urteilsverkündung: Pierre Reuland , Maître Roland Assa und Guillaume Büchler Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Kein Tag wie jeder andere im Bezirksgericht Luxemburg. Nur auf den ersten Eindruck erscheint es wie „business as usual“. Das Urteil im Prozess wegen Falschaussagen im Bommeleeër-Prozess wird nicht im großen, sondern im kleinen Saal nebenan verkündet. Ein junger Mann wird dort in Handschellen in den bereits vollen Saal geführt, wo fast kein freier Platz mehr zu finden ist. Polizei- und Justizbeamte im gesamten Raum verteilt. Dazwischen sitzen die bereits aus den Verhandlungstagen im November und Dezember letzten Jahres bekannten Angeklagten sowie deren Anwälte, außerdem die Vertreter der Nebenklage.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Israels Botschafterin Rosenzweig-Abu

„Alle, die uns bekämpfen, brechen internationales Recht“

;