Marche féministe

Ein feministischer Protest zwischen Wut und Wandel: „Mir mussen ëmmer nach streiden“

Tausende gingen am Weltfrauentag in der Hauptstadt auf die Straße, um für Gleichheit, Sicherheit und Sichtbarkeit zu demonstrieren. Zwischen Wut über rückschrittliche Politik und Hoffnung auf Veränderung zeigt die „Marche féministe“, warum der Kampf um Frauenrechte noch lange nicht vorbei ist.

Tami Sondag, Anne Manternach

Tami Sondag, Anne Manternach Foto: Carole Theisen

Getragen von den sich stetig zuspitzenden Spannungen der internationalen Politik und beflügelt von einem Wetter, das auf ihrer Seite schien, strömen am vergangenen Samstag, am Weltfrauentag, Tausende auf die Straßen der Hauptstadt. Rund 5.000 Demonstrierende marschierten im Rahmen der „Marche féministe“ die Avenue de la Liberté entlang, vorbei an der Gëlle Fra, hoch zum Knuedler. Ihre Forderungen? Gleichheit. Sicherheit. Sichtbarkeit. Das Problem: Noch immer müssen diese Rechte erklärt, verteidigt und erstritten werden. Das Tageblatt war mittendrin und hat nachgefragt: Was macht sie wütend? Was gibt Hoffnung?

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