Landwirtschaft
EU-Agrarkommissar Christophe Hansen stellt das finanzielle Feld vor
EU-Agrarkommissar Christophe Hansen war am Montag auf Arbeitsbesuch in der Abgeordnetenkammer und hat sich dabei zu einem Meinungsaustausch mit den Mitgliedern der Kommission für Landwirtschaft, Ernährung und Weinbau sowie den Mitgliedern des Unterausschusses für europäische Angelegenheiten getroffen.
Christophe Hansen erklärt nach dem Arbeitsbesuch in der Chamber, wo der Hase hinläuft Foto: Editpress/Julien Garroy
Dabei ging es im Rahmen der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union für den Zeitraum 2028 bis 2034 vornehmlich ums Geld und wie es verteilt werden soll. In diesem Zusammenhang will Hansen neue Prioritäten setzen. Im Vordergrund sollen den Worten des CSV-Politikers administrative Vereinfachungen vor allem für kleine landwirtschaftliche Betriebe stehen. Von den rund zwei Billionen Euro des EU-Haushalts sollen 300 Milliarden Euro in die Landwirtschaft fließen. Das wären fast 87 Milliarden Euro weniger als im aktuellen Zeitraum von 2021 bis 2027. Die Landwirte wurden daher in den vergangenen Monaten bereits als Verlierer der EU-Politik bezeichnet.