Gelder der Pensionskasse

Die vermeintliche Nachhaltigkeit der Investitionen

Die 23 Milliarden Reserven der Pensionskasse, die vom sog. „Fonds de compensation“ (FDC) verwaltet bzw. investiert werden, waren vor wenigen Tagen Thema einer Interpellation im Parlament. Marc Baum („déi Lénk“) kritisierte sowohl die Anlagepolitik des FDC als auch jene des staatlichen Zukunftsfonds. Am Donnerstag legten Sozialminister Romain Schneider und der Präsident des Fonds, Fernand Lepage, einen Bericht vor, der u.a. die Auswirkungen auf die Erderwärmung und die Pariser Klimaziele untersuchen sollte. 

Fernand Lepage, Romain Schneider und Christian Wurth (v.l.n.r.)

Fernand Lepage, Romain Schneider und Christian Wurth (v.l.n.r.) Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die Gelder würden vorzugsweise und langfristig in eine gesunde und nachhaltige Wirtschaft investiert werden, versichert der Präsident des Fonds. Seit 2010 geschieht dies nach formellen Auflagen: Eine Ausschlussliste von Unternehmen, in die keine Gelder fließen dürfen, wurde in Auftrag gegeben; sie enthält knapp 200 No-Go-Firmen. Die Liste wurde nach Kriterien zusammengestellt, die auf Konventionen basieren, die Luxemburg unterschrieben hat und die Bereiche Umwelt, Soziales und Solidarität umfassen, hieß es während der Vorstellung des Berichts.

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