Luxemburg

Die Verwandlung der CSV: Von der staatstragenden Macht zur Oppositionspartei

Wer am nächsten Sonntag zum ersten Mal wählt, erinnert sich vielleicht kaum noch daran, wie die CSV jahrzehntelang – mit fünf Jahren Unterbrechung – das Land regierte und prägte. Und wer vor zehn Jahren volljährig wurde, hatte bis zu jenem Zeitpunkt nur Jean-Claude Juncker als Premierminister erlebt.

Veränderte Sichtweisen: Die CSV-Führung beim Sommerfest ihrer Partei in Hesperingen im Juli 2023

Veränderte Sichtweisen: Die CSV-Führung beim Sommerfest ihrer Partei in Hesperingen im Juli 2023 Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Es waren mehr als aufmunternde Worte, als Claude Wiseler, der Co-Präsident der CSV, Anfang Juli bei der Kandidatenvorstellung seiner Partei für die Nationalwahlen betonte: „Wir sind da, stehen in der Mitte der Politik dieses Landes und haben vor, dort zu bleiben.“ Der erste Teil des Satzes klang selbstverständlich, war es aber nicht, denn schließlich ist in Europa in den vergangenen Dekaden die eine oder andere ehemalige Volkspartei von der Bildfläche verschwunden oder auf das Normalmaß einer Kleinpartei zusammengeschrumpft.

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