Corona

Die Verfolgung von Infektionsketten läuft in Luxemburg (fast) reibungslos

Durch Kontaktverfolgung sollen Menschen, die sich mit Corona angesteckt haben, ermittelt werden; auf diese Weise soll eine Ausbreitung der Krankheit verhindert werden. Als es in der Stadt Göttingen in Deutschland zu einem Ausbruch in einem Hochhaus kam, hatten die Behörden Mühe, alle Bewohner dazu zu bewegen, sich testen zu lassen. Von solchen Erfahrungen ist man in Luxemburg weit entfernt. Die Menschen kooperieren vorbildlich, wie die Leiterin der Tracing-Einheit des Sanitäramtes, Laetitia Huiart, gegenüber dem Tageblatt berichtet. Sie appelliert an die Menschen, jetzt nicht unvorsichtig zu werden.

Die Mitarbeiter der Abteilung für Contact Tracing verbringen viel Zeit am Telefon

Die Mitarbeiter der Abteilung für Contact Tracing verbringen viel Zeit am Telefon Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Auf Baustellen wird wieder gearbeitet. In Schulen wird wieder unterrichtet. Restaurants haben wieder auf. Nach und nach erwacht Luxemburg aus seinem Dornröschenschlaf. Damit es kein böses Erwachen gibt, werden immer noch Regeln eingehalten. Die Konzerthallen bleiben leer. Hände werden nicht geschüttelt. Eingekauft wird nur mit Mundschutz.

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