Regierung

Die Reform der Grundsteuer kommt, ebenso wie eine Steuer auf unbenutztes Bauland – aber erst ab 2030

Innenminister Gloden und Wohnungsbauminister Meisch präsentieren ein überarbeitetes Paket aus Grundsteuerreform und neuer Mobilisierungssteuer, das sie von ihren Amtsvorgängern geerbt haben. Baulandbrachen kosten Geld – aber wohl erst ab 2035.

Hoffen auf wenig Einnahmen durch die neue Steuer: Wohnungsbauminister Claude Meisch (DP) und Innenminister Léon Gloden (CSV)

Hoffen auf wenig Einnahmen durch die neue Steuer: Wohnungsbauminister Claude Meisch (DP) und Innenminister Léon Gloden (CSV) Foto: Editpress/Alain Rischard

Kurz vor der Sommerpause haben Innenminister Léon Gloden (CSV) und Wohnungsbauminister Claude Meisch (DP) ein großes und lang erwartetes Gesetzespaket präsentiert: die Reform der Grundsteuer („Impôt foncier“, IFON) und eine neue Mobilisierungssteuer („Impôt à la mobilisation de terrains“, IMOB) auf ungenutztes Bauland. Beide Steuern gehen auf einen Gesetzesentwurf der Vorgängerregiering zurück, eingereicht 2022 von den damaligen Ministern Taina Bofferding (LSAP) und Henri Kox („déi gréng“). Nach Kritikpunkten des Staatsrats wurde das Gesetz von der aktuellen Regierung überarbeitet. Vergangenen Freitag stimmte der Regierungsrat den Änderungen zu, am Donnerstagmorgen präsentierte Innenminister Gloden den neuen Entwurf der zuständigen Chamber-Kommission. 

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