SNPGL

Die Polizeigewerkschaft stellt sich hinter ihren Ex-Präsidenten Pascal Ricquier 

Die luxemburgische Polizeigewerkschaft SNPGL („Syndicat national de la Police grand-ducale“) erhebt in einer Pressemitteilung schwere Vorwürfe gegen ihre ehemalige Präsidentin Marlène Negrini. Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen eine geplante Satzungsänderung und die Rückkehr von Pascal Ricquier.

Die SNPGL teilt in einem Presseschreiben hart gegen ihre einstige Präsidentin Marlène Negrini aus.

Die SNPGL teilt in einem Presseschreiben hart gegen ihre einstige Präsidentin Marlène Negrini aus. Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Luxemburgs Polizeigewerkschaft hat sich am Donnerstag in einer ausführlichen Pressemitteilung hinter ihren Ex-Präsidenten Pascal Ricquier gestellt – und ihre andere Ex-Präsidentin Marlène Negrini, die am 28. Januar abgesetzt wurde, scharf angegriffen. Ricquier hatte am Dienstag im Interview mit dem Radiosender 100,7 schwere Vorwürfe unter anderem gegen seine Nachfolgerin Negrini erhoben (das Tageblatt berichtete). Sie soll intrigiert haben, um eine Rückkehr von Ricquier in das SNPGL zu verhindern. Unter anderem soll eine von ihr vorgeschlagene Statutenänderung die Wahl von Pensionären in den Verwaltungsrat verhindern. Negrini begründete diese Änderung gegenüber dem Radio 100,7 am Mittwoch damit, dass pensionierte Beamte „keinen Zugriff mehr auf das aktive Leben der Polizisten und verschiedene Polizei-Interna“ hätten. 

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

LSAP fordert 200 Euro höheren Mindestlohn

„Auch Betriebe müssen Verantwortung übernehmen“

;