Sicherheit
Die Polizei vor Glodens Haustür: „Police locale“ ab 1. Juni auch an der Mosel
Die „Police locale“ kommt nun auch an die Mosel. Nach dem Einsatz in Luxemburg-Stadt und Esch will das Innenministerium Erfahrungen im ländlichen Raum sammeln. Es passt in die „Law and Order“-Politik des aktuellen Ministers. Acht Gemeinden sollen bedient werden, darunter mit Grevenmacher die Heimatgemeinde von Minister Léon Gloden.
Für Innenminister Leon Gloden (CSV) ist das Piloprojekt an der Mosel ein „Heimspiel“ Foto: Editpress/Julien Garroy
Seit seinem Amtsantritt als Innenminister lässt Leon Gloden (CSV) keine Gelegenheit aus, die vier „P“ mantraartig zu wiederholen: „Mehr Personal, mehr Polizei, mehr Präsenz und mehr Prävention.“ Das soll dem „Recht und Ordnung“-Prinzip im öffentlichen Raum dienen. „Die Menschen erwarten das und wollen sich sicher fühlen“, sagt Minister Léon Gloden, der im Winter 2023 – und quasi in seiner ersten Amtshandlung – mit dem „Heescheverbuet“ den Bettlern in Luxemburg-Stadt den Krieg erklärt hatte. Die „Police locale“, erkenntlich an den blauen Armbinden, soll in den Worten des Ministers der „gute Nachbar und nah bei den Menschen“ sein.