Staatsrat

Die „Hohe Körperschaft“ in der Legitimitätskrise

Die jüngsten Enthüllungen um die „Interessenkonflikte“ einiger seiner Mitglieder bringen einmal mehr den Staatsrat in die Kritik. „déi Lénk“ will seine Abschaffung in der jetzigen Form. Hinter den einzelnen Fällen steckt mehr: eine strukturelle Legitimitätskrise.

Wieder einmal in der Kritik: der Staatsrat

Wieder einmal in der Kritik: der Staatsrat Foto: Tageblatt-Archiv

In der Kritik steht der Staatsrat schon lange: Im Jahr 1856 unter König-Großherzog Wilhelm III. im Rahmen einer per Staatsstreich im autoritären und reaktionären Sinne geänderten Verfassung ins Leben gerufen, wurde besonders in den letzten Jahrzehnten immer wieder an der demokratischen Legitimität des Gremiums gezweifelt, das oftmals die „zweite Kammer“ oder die „hohe Körperschaft“ genannt wurde.

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