Parlament

Die Grünen ziehen Bilanz nach erstem Oppositionsjahr seit einer Dekade

Sam Tanson und „déi gréng“ sind nach eigenen Angaben nach zehn Jahren Regierungsbeteiligung in der Opposition angekommen. Die Arbeit von CSV und DP sehen die Grünen eher kritisch – vor allem „weil die gestärkt werden, die bereits viel haben“.

Sam Tanson zog Bilanz und würdigte den scheidenden Abgeordneten François Bausch (r.)

Sam Tanson zog Bilanz und würdigte den scheidenden Abgeordneten François Bausch (r.) Foto: déi gréng

Die Grünen sind in der Opposition angekommen. So sieht es jedenfalls Sam Tanson, die die Medienvertreter am Montag auf der alljährlichen Pressekonferenz zur parlamentarischen Bilanz von „déi gréng“ vor der Sommerpause begrüßte. Tatsächlich haben die Grünen sich auf ihren Plätzen auf der Oppositionsbank schnell zurechtgefunden und sind in den vergangenen Monaten durch pointiert scharfe Kritik und auch dem einen oder anderen Lob an der Regierungsarbeit aufgefallen. „Die neue Regierung hat mit der Einladung der Zivilgesellschaft zu den Koalitionsgesprächen gut angefangen“, sagte Sam Tanson am Montag. Anschließend habe sich aber gezeigt, warum die Kontrollfunktion der Chamber so wichtig sei. „Mit dem Bettelverbot, dem Kleinreden der Klima- und Umweltkrise und dem Maßnahmenpaket im Logement werden vor allem die Starken, die bereits viel haben, noch einmal gestärkt.“

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