Anti-Covid-Maßnahmen

Die CSV ist dafür, aber dennoch dagegen

Das Parlament hat gestern die Verlängerung der Anti-Covid-Maßnahmen bis zum 25. April beschlossen, gegen die Stimmen von CSV, ADR, Piratenpartei und „déi Lénk“. Die einzige Neuerung bleibt die Eröffnung der Terrassen von Gaststätten und Restaurants bei Beachtung strenger sanitärer Maßnahmen. Über Letzteres wurde in einer getrennten Abstimmung entschieden. Die Terrassenöffnung wurde von allen Abgeordneten mit Ausnahme von „déi Lénk“ gutgeheißen.

Berichterstatter Mars di Bartolomeo, Georges Engel (beide LSAP) und Gilles Baum (DP) im Gespräch 

Berichterstatter Mars di Bartolomeo, Georges Engel (beide LSAP) und Gilles Baum (DP) im Gespräch  Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die bestehenden Maßnahmen würden verlängert, gleichzeitig wage man eine zaghafte Öffnung, so erklärte Berichterstatter Mars di Bartolomeo (LSAP) die geringfügigen Änderungen in der neuen Gesetzesversion. Die Zeit für einen kleinen Schritt sei gekommen – für eine kleine Geste, um mit neuem Elan den Kampf gegen das Virus weiter aufrechtzuerhalten. Die leichte Lockerungsübung erklärte der Abgeordnete mit den vorliegenden Zahlen. Wohl würde jene der Neuansteckungen leicht ansteigen, der R-Wert sei jedoch leicht rückläufig. Die Zahl der Menschen in Krankenhäusern schwanke, befinde sich auf einem Niveau, das zu bewältigen sei. Und in Bälde würde die Impfkampagne dank der angekündigten Lieferungen an Schwung zunehmen. Dennoch blieben die elementaren Schutzregeln das wirksamste Mittel.

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