Gesundheitsversorgung
Die CNS spart bei Laboranalysen, Palliativmedizin, Hebammen und Pflegekräften
Weniger Geld fürs Labor, dicke Luft mit Ärzten: Luxemburgs Gesundheitswesen schnallt den Gürtel enger und übt sich in Rechenakrobatik.
Nicht mehr ganz so lukrativ ist das Testen für die Labore Foto: Editpress/Alain Rischard
Werden die Leistungen von Luxemburgs Laboren zusammengestrichen? Das zumindest ließ ein Brief aus dem Gesundheitsministerium vermuten, der sogleich Luxemburgs Chefspürnase Sven Clement (Piraten) auf den Plan rief. In einer parlamentarischen Anfrage wollte der Abgeordnete wissen, was es mit einer angeblich vom Ministerium geforderten Einsparung von 17 Prozent auf sich habe – das, nachdem die FLLAM („Fédération luxembourgeoise des laboratoires d’analyses médicales“) die Kosten ihrer Analysen bereits um elf Prozent reduziert hat.