Nahostkonflikt

Die Angst vor einem zweiten Gaza: CPJPO warnt vor Eskalation im Westjordanland

Das „Comité pour une paix juste au Proche-Orient“ (CPJPO) betreibt zwei Hilfsprojekte in den palästinensischen Autonomiegebieten, eines davon im besetzten Westjordanland. Dort verschlechtere sich die Situation zunehmend – während sich die luxemburgische Regierung hinter Floskeln verstecke, so die Organisation. 

Straßenszene im Flüchtlingslager von Dschenin, einen Tag nach einem Angriff der israelischen Armee im September

Straßenszene im Flüchtlingslager von Dschenin, einen Tag nach einem Angriff der israelischen Armee im September Foto: AFP

Einen Tag nach dem ersten Jahrestag des Überfalls der Hamas auf Israel, der den Beginn des Gaza-Krieges markierte, erinnert das „Comité pour une paix juste au Proche-Orient“ (CPJPO) in einer Pressekonferenz an die vielen zivilen Opfer des Krieges in Gaza – aber auch an die Lage in den besetzen Gebieten des Westjordanlandes. Die Situation dort sei so angespannt wie noch nie seit dem 7. Oktober 2023, sagt CPJPO-Präsident Jules Barthel. Die israelische Armee und die militanten Siedler würden wichtige Infrastruktur zerstören, so Barthel. 800 Palästinenser seien dort in den vergangenen Monaten bereits ums Leben gekommen. Das Westjordanland drohe zu einem „zweiten Gaza“ zu werden.

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