Debatte im Parlament

Der Wohlstand der Luxemburger muss anders gemessen werden

Luxemburg rühmt sich seiner hohen Wirtschaftskraft, die anhand des Bruttoinlandprodukts (BIP) gemessen wird. Doch die wertmäßige Erfassung aller im Land erzeugten Waren und Dienstleistungen sagt wenig über das Wohlbefinden der Gesellschaft aus. Dem soll ein Wohlstands-BIP entgegenwirken.

Bereits 2009 hatte die damalige Regierung das Erstellen eines neuen Indikators zur Messung der gesellschaftlichen Entwicklung beschlossen

Bereits 2009 hatte die damalige Regierung das Erstellen eines neuen Indikators zur Messung der gesellschaftlichen Entwicklung beschlossen Symbolfoto: dpa/Sven Hoppe

Zwei Tage nach der Debatte über Armutsrisiko hat sich das Parlament erneut mit dem Zustand der Gesellschaft in Luxemburg beschäftigt. Die Diskussion zum Wohlstandsindikator („indicateur du bien-être“), kurz Wohlstands-BIP genannt, war am 21. Januar nach Bekanntwerden des Ablebens von Eugène Berger unterbrochen worden. Am 21. Januar saß noch Etienne Schneider als Ansprechpartner der Abgeordneten auf der Regierungsbank, gestern war es Franz Fayot.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Paulette Lenert wechselt in den Staatsrat

„D’Ekipp soll sech sou opstellen, wéi wann ech net Spëtzekandidatin wär“

;