Politik

Der Experte Rémy Bonny offenbart: So vernetzt sind Anti-Gender-Bewegungen in Europa und der Welt

Die belgische NGO „Forbidden Colours“ deckt die Verbindungen von frauen- und queerfeindlichen Gruppierungen weltweit auf. Der Direktor Rémy Bonny spricht mit dem Tageblatt über die Finanzierung sowie die Organisation der Bewegungen – und darüber, welche Rolle Luxemburg dabei spielt.

Rémy Bonny, Direktor der NGO Forbidden Colours, spricht über globale Anti-Gender Bewegungen und deren Auswirkungen

Rémy Bonny ist der Direktor der NGO „Forbidden Colours“ und beschäftigt sich intensiv mit Anti-Gender-Bewegungen weltweit Quelle: Privat

Rémy Bonny ist online zum Tageblatt-Interview zugeschaltet. Der Politikwissenschaftler und Aktivist gilt als Experte für ultrakonservative, antidemokratische Netzwerke und deren Einfluss auf LGBTIQ+-Rechte in Europa. „Die Anti-Gender-Bewegungen in Europa gleichen einem Spinnennetz“, sagt er. „Sie setzen sich aus zivilgesellschaftlichen, religiösen und politischen Gruppierungen zusammen.“ Diese seien in Europa aktiv, stünden jedoch oft in Verbindung mit Russland oder den USA, vor allem finanziell.

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